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Sehnsucht nach der Geliebten

Dein gedenk' ich,
wenn die Sonne
hoch am Himmel leuchtet,
wenn der Mond
zum Meeresschoβe
silbern niedersinkt.

Himmelslüfte
hauchen deinen
Namen in Lauten der Liebe;
ihn auch plätschert
plaudernd der Bergstrom
heiter auf grüner Halde.

Manches, merk' ich,
möchte dir gleichen
auf Gottes guter Erde:
das Frührot deiner Anmut,
die blauen Sterne deinen Augen,
die Lilien deinen lichten Händen.

Warum bestimmte
das Schicksal wohl
uns beiden getrennte Bahnen?
Warum doch lieβ es
mein ganzes Leben
mich nicht mit dir genieβen ?

Lang werd' ich den Weg,
den du wandeln muβt,
mit traurigen Augen betrachten,
bis dein lichtes,
liebliches Bild
mir aus der Erinnerung schwindet.

Die sonnigen Mädchen,
die ich seither sah,
erinnern mich alle an dich.
Drum geh' ich einsam
und ohne Stütze
zu den dunklen Türen.

Ich stütz' auf den Stein mich,
die Zunge erstarrt mir,
die Lebensflamme flackert. —
Das Weltlicht ist gesunken,
die Silbersterne flimmern,
nach dir allein verlang' ich.

Poestion, J.C. (1904).


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